Kommunikation und Interaktion bei Sprachentwicklungsstörungen im Kontext von Deutsch als Zweitsprache
Modul 1: Sicher diagnostizieren – Sprachentwicklungsstörungen bei Kindern mit Deutsch als Zweitsprache
Modul 2: Wirksam therapieren – Kommunikation und Interaktion bei Kindern mit Deutsch als Zweitsprache und Sprachentwicklungsstörungen
Beide Module können auch einzeln gebucht werden.
Fortbildungspunkte 4 je Modul
Didaktisches Leitmotiv
Diagnostik schafft Sicherheit – Kommunikation und Interaktion ermöglichen TeilhabeFormularbeginn
„Sie erhalten ein in der Praxis erprobtes Gesamtkonzept – von der Diagnostik bis zur therapeutischen Umsetzung.“
Kernelemente:
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Kommunikation und Interaktion als therapeutischer Leitgedanke.
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ICF als Struktur für Diagnostik und Therapie.
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Neuro- und Psycholinguistik als theoretische Grundlage.
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Exekutive Funktionen als wichtiger Bestandteil der Therapie.
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Deutsch als Zweitsprache als klar definierter Anwendungsbereich.
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Differenzialdiagnostik als Voraussetzung für die richtige Intervention.
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Praxiserprobte Materialien und unmittelbare Umsetzbarkeit.
Modul 1
Sicher diagnostizieren – Sprachentwicklungsstörungen bei Kindern mit Deutsch als Zweitsprache
Kinder mit Deutsch als Zweitsprache stellen die logopädische Diagnostik vor besondere Herausforderungen. Ist die sprachliche Auffälligkeit Ausdruck eines unvollständigen Zweitspracherwerbs oder liegt eine Sprachentwicklungsstörung vor? Die fundierte Differenzialdiagnostik ist die Grundlage für eine zielgerichtete Therapie – und gleichzeitig eine der größten Herausforderungen im Praxisalltag.
In diesem Seminar lernen Sie ein strukturiertes und praxiserprobtes diagnostisches Vorgehen. Sie erhalten Strategien für eine effiziente Anamnese, eine systematische Differenzialdiagnostik sowie Hinweise zur Interpretation der Befunde und die Ableitung einer Therapieindikation. Besonderes Augenmerk liegt auf der diagnostischen Einordnung von Kindern mit Deutsch als Zweitsprache sowie auf dem Einsatz geeigneter diagnostischer Materialien.
Seminarinhalte:
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strukturierte Anamnese im mehrsprachigen Kontext,
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Differenzialdiagnostische Abgrenzung von Sprachentwicklungsstörung, sprachlichem Förderbedarf und Deutschförderunterricht (DaZ),
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praxiserprobte diagnostische Verfahren und Materialien,
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Ableitung therapeutischer Entscheidungen auf Grundlage der Diagnostik,
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Fallbeispiele mit Raum für Diskussion und fachlichen Austausch.
Nach dem Seminar verfügen Sie über ein diagnostisches Konzept, das Ihnen mehr Sicherheit im diagnostischen Umgang mit Kindern mit Deutsch als Zweitsprache gibt und sich unmittelbar in Ihren therapeutischen Alltag integrieren lässt.
Von der fundierten Diagnostik zur wirksamen Therapie
Modul 1
Wirksam therapieren – Kommunikation und Interaktion bei Kindern mit Deutsch als Zweitsprache und Sprachentwicklungsstörungen
Wie gelingt eine wirksame Sprachtherapie bei Kindern mit Deutsch als Zweitsprache und Sprachentwicklungsstörungen? Welche Therapieziele fördern sowohl den Erwerb der deutschen Sprache als auch sprachübergreifende kommunikative Kompetenzen?
Dieses Seminar vermittelt ein praxiserprobtes Therapiekonzept, das gezielt auf die Bedürfnisse mehrsprachiger Kinder zugeschnitten ist. Im Mittelpunkt steht ein strukturierter Therapieplan, der sich besonders gut für die Gruppentherapie eignet, sich jedoch ebenso unkompliziert in der Einzeltherapie umsetzen lässt.
Ausgehend von den Prinzipien der ICF lernen Sie, wie zentrale sprachliche, kommunikative und alltagsrelevante Kompetenzen systematisch aufgebaut und gefördert werden. Im Seminar werden folgende Schwerpunkte behandelt:
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kommunikativ-pragmatische Fähigkeiten,
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Lernen, Aufmerksamkeit, Problemlösen und weitere alltagsrelevante Kompetenzen,
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Sprachverständnis und Sprachproduktion mit Fokus auf: Wortschatz, Grammatik und Satzbau,
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phonologische Bewusstheit als Grundlage für den Schriftspracherwerb.
Sie erhalten umfangreiche, praxiserprobte Therapiematerialien sowie konkrete Anleitungen für die direkte Umsetzung im therapeutischen Alltag. Ziel des Seminars ist es, Ihnen ein wissenschaftlich fundiertes und zugleich alltagstaugliches Therapiekonzept an die Hand zu geben, das Sie direkt in Ihrer logopädischen Arbeit mit mehrsprachigen Kindern einsetzen können.
Kommunikation und Interaktion bei Sprachentwicklungsstörungen im Kontext von Deutsch als Zweitsprache
Dozentin
Cornelia Reiter (M. Sc. Linguistik) ist Psycho- und Neurolinguistin, Sprachtherapeutin sowie Pilates- und Faszientrainerin. In ihrer therapeutischen und wissenschaftlichen Arbeit verbindet sie Erkenntnisse der Neuro- und Psycholinguistik mit einem konsequent teilhabeorientierten Therapieansatz. Im Mittelpunkt stehen Kommunikation und Interaktion als Grundlage einer alltagsnahen und wirksamen Sprachtherapie.
Ihre fachlichen Schwerpunkte liegen in der Diagnostik und Therapie entwicklungsbedingter und erworbener Sprach-, Sprech- und Schriftsprachstörungen. Besonderes Interesse gilt der sprachtherapeutischen Arbeit mit Kindern mit Deutsch als Zweitsprache, der Therapie pragmatischer Störungen unter Berücksichtigung exekutiver Funktionen sowie dem sinnvollen Einsatz digitaler Medien zur Förderung von Kommunikation und Interaktion.
Ein weiterer Schwerpunkt ihrer Arbeit ist die Verbindung von Logopädie und Pilates. Als ausgebildete Pilates- und Faszientrainerin entwickelt sie seit mehreren Jahren Konzepte zur Integration von Haltung, Atmung und Bewegung in die Therapie von Sprech-, Stimm- und Atemstörungen.
2017 veröffentlichte Cornelia Reiter ihre Masterarbeit zum Thema „Wie verändern Fremdsprachen die Stimme? – Auswirkungen des Fremdspracherwerbs auf das akustische Signal der Stimme: vom fremden Akzent bis zum persönlichen Klang.“
Seit 2022 ist sie als Dozentin für verschiedene Fortbildungsinstitute tätig. In ihren Fortbildungen verbindet sie wissenschaftliche Erkenntnisse mit praxiserprobten, unmittelbar umsetzbaren Therapiekonzepten und legt dabei besonderen Wert auf den Transfer in den therapeutischen Alltag.
Cornelia Reiter vereint:
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Kommunikation und Interaktion als therapeutisches Ziel.
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Teilhabeorientierung (ICF) als Grundhaltung.
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Neuro- und Psycholinguistik als wissenschaftliche Basis.
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Praxisnahe Umsetzung durch Materialien, Übungen und alltagsrelevante Konzepte.
*Ihr gebuchtes Onlineseminar findet über "Zoom“ statt.
Für Ihre Teilnahme benötigen Sie ein internetfähiges Gerät (wir empfehlen hier einen PC oder Laptop) und eine stabile Internetverbindung. Zudem benötigen Sie eine Kamera und ein Mikrofon (Headset).
Für das Seminar erhalten Sie einen Zugangslink mit dem dazugehörigen Skript per Mail. Diese wird Ihnen in der Regel sieben Tage vor Beginn des Seminars zugesandt.
Stellen Sie daher bitte sicher, dass wir eine aktuelle E-Mailadresse von Ihnen haben.